Ingeniere Rodolfo Verduzio entwickelte die Caproni Ca 133, eine aerodynamisch und strukturell verbesserte Ca 101. Die Maschine bestand aus einer verschweissten Stahlkonstruktion mit Metall- und Stoffverkleidung, hatte verkleidete Motorengondeln mit NACA-Motorverkleidungen, Verkleidungen am Hauptfahrwerk, Landeklappen und geänderte Leitwerksflächen. Die Zivilversion, die bis zu 16 Personen Platz bot, wurde von Ala Littoria geflogen und die Militärversion war bei der Regia Aeronautica speziell in Italienisch-Ostafrika im Einsatz. Die Maschine konnte 18 komplett ausgerüstete Soldaten aufnehmen und war mit vier 7,7 mm Maschinengewehren bewaffnet, von denen eines aus der linken Tür und die anderen von einem rückwärtigen Drehturm bzw. aus der Rumpfunterseite feuerten.Unter der Bezeichnung Ca 148 wurde ab 1938 eine verbesserte Version ausgeliefert. Die Veränderungen umfassten ein um etwa 91 cm nach vorn verlegtes Cockpit, die Verlegung der Haupt-Kabinentür hinter die Tragflügel-Hinterkante und die Montage eines verstärkten Fahrwerks.
Technische Daten Caproni Ca 133 / 148
| Triebwerk |
drei 7-Zylinder-Sternmotoren |
| Typ |
Piaggio Stella V.VII C 16 |
| Leistung |
je 460 PS |
| Spannweite |
21,25 m |
| Länge |
15,35 m |
| Höhe |
4,10 m |
| Flügelfläche |
65,00 m2 |
| Leergewicht |
4456 kg |
| Fluggewicht |
7956 kg |
| Max.Geschwindigkeit |
250 km/h |
| Reisegeschwindigkeit |
190 km/h |
| Steiggeschwindigkeit |
- |
| Gipfelhöhe |
3900 m |
| Reichweite |
1350 km |
| Besatzung |
- |