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Kurz nach dem Ersten Weltkrieg, als er bei Daimler in Stuttgart arbeitete, begann Dr. Ing. Hans Klemm seine Laufbahn als überaus erfolgreicher Konstrukteur von Leichtflugzeugen.
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Farbzeichnung Kl 35
Bei dem offenen Zweisitzer wurden für den Schulbetrieb oft die Radverkleidungen entfernt. Dies erleichterte die Starts und Landungen auf Grasplätzen. (88)
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Kurz nach dem Ersten Weltkrieg, als er bei Daimler in Stuttgart arbeitete, begann Dr. Ing. Hans Klemm seine Laufbahn als überaus erfolgreicher Konstrukteur von Leichtflugzeugen. 1926 gründete er sein eigenes Unternehmen, die Klemm Leichtflugzeugbau in Böblingen bei Stuttgart. Im Sommer 1927 wurde die Firma unter Beteiligung des Landes Württemberg und Fritz Siebel in eine GmbH umgewandelt. Auf Druck der Regierung eröffnete Klemm die Klemm Flugzeugwerke Halle GmbH. In der Folgezeit drängte die Regierung immer mehr auf den Bau von Militärflugzeugen, was Klemm bewog die Flugzeugwerke Halle an Fritz Siebel zu verkaufen. Klemm konnte sich nun in Böblingen ganz der Konstruktion von Sportflugzeugen widmen. Das erste Produkt des neuen Unternehmens war die Klemm L 25, von der im Lauf der Jahre über 600 Exemplare hergestellt wurden. Die L 25 war ein selbsttragender, zweisitziger Tiefdecker der mit einem 20 PS Mercedes- Benz Motor ausgerüstet war.1933 wurden die vier- bzw. dreisitzigen Kabineneindecker Kl 31 und Kl 32 vorgestellt, die beide vom Siemens Sh 14a Sternmotor angetrieben wurden. Nach dem Ultraleichtflugzeug Kl 33 folgte die wohl wichtigste Konstruktion von Klemm, die Kl 35. Dieser zweisitzige Tiefdecker wurde von einem 80 PS Hirth HM 60 R angetrieben. Die Serienversion Kl 35B wurde von einem Hirth HM 504A-2 von 105 PS angetrieben. Die Flugzeuge wurden in die Tschechoslowakei, nach Ungarn, Rumänien und Schweden exportiert.
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