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Die Geschichte der Bü 131 Jungmann

Das erste Produkt der 1932 in Johannisthal gegründeten Firma Bücker Flugzeugbau war der zweisitzige leichte Trainer Bücker Bü-131 Jungmann.

Farbzeichnung Bü 131

Bü 131 Merkmale

Bü 131 Frontansicht

Bü 131 Seitenansicht

Das erste Produkt der 1932 in Johannisthal gegründeten Firma Bücker Flugzeugbau war der zweisitzige leichte Trainer Bücker Bü-131 Jungmann. Dieser konventionelle einzellige Doppeldecker wurde von Anders Andersson, Bückers schwedischem Chefkonstrukteur, entworfen und hatte mit Stoff bespannte hölzerne Flügel, einen geschweissten Stahlrohrrumpf, der mit Ausnahme der leichten Legierung um den Motor und das Cockpit ebenfalls mit Stoff bespannt war. Der am 27. April 1934 erstmals geflogene Prototyp verfügte über einen 80 PS Hirth HM 60R Reihenmotor.

Das erste Serienmodell wurde mit Bü-131A bezeichnet und war nicht nur bei zivilen Flugschulen ein beliebtes Modell, sondern wurde auch in grosser Zahl bei der Luftwaffe verwendet. Produktionszahlen sind leider keine erhalten. Das Flugzeug wurde auch in acht andere Länder exportiert, so gingen die meisten Maschinen an Ungarn und Rumänien. 75 Maschinen wurden in der Schweiz in Lizenz hergestellt. Die umfangreichste Lizenzproduktion fand in Japan statt, wo 1037 Maschinen unter der Bezeichnung Typ 4 Primary Trainer Ki-86A für die japanische Armee hergestellt wurden.























Technische Daten Bücker Bü 131 Jungmann

Triebwerk ein 4-Zylinder Reihenmotor
Typ Hirth HM 504 A-2
Leistung 112 PS
Spannweite 7,40 m
Länge 6,62 m
Höhe 2,37 m
Flügelfläche 13,50 m2
Leergewicht 400 kg
Fluggewicht 670 kg
Max.Geschwindigkeit 173 km/h
Reisegeschwindigkeit -
Steiggeschwindigkeit 3,8 m/sec
Gipfelhöhe 3500 m
Reichweite 400 km
Besatzung -




 
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