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Eigentlich spielte die Spitfire im Vergleich mit der Hawker Hurricane eine untergeordnete Rolle im Luftkrieg über England. Auf alliierter Seite war sie jedoch eine der bedeutsamsten Maschinen.
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Farbzeichnung Spitfire
Spitfire Merkmale
Spitfire Frontansicht
Spitfire Seitenansicht
Die abgebildete Spitfire war die Maschine des kommandierenden Offiziers der No. 303 Squadron der RAF. (554)
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Eigentlich spielte die Spitfire im Vergleich mit der Hawker Hurricane eine untergeordnete Rolle im Luftkrieg über England. Auf alliierter Seite war sie jedoch eine der bedeutsamsten Maschinen. Wie ihr Feind, die Messerschmitt Bf 109, machte auch die Spitfire eine rasante Entwicklung durch. Die Triebwerkstärke und die Zuladung wurden verdoppelt.1936 bestand erst ein entwicklungsfähiger Prototyp in Form der Supermarine 224, deren Zelle einem Wasserflugzeug ähnelte. Der Entwicklungsingenieur Reginald Mitchell konnte sich an seiner Schöpfung nicht freuen und ging zurück ans Reissbrett, wo er den Typ 300 entwarf. Das Modell hatte einen strömungsgünstigeren Rumpf, der nun nicht mehr an ein Wasserflugzeug erinnerte, ein Einziehfahrwerk, eine selbsttragende Verkleidung und ein beinahe 900 PS starkes Rolls-Royce Triebwerk. Squadron Leader Ralph Sorley konnte beim Luftfahrtministerium durchsetzen, dass das Kampfflugzeug acht Kanonen erhielt. Diese wurden ausschliesslich in die Flügel eingebaut, so dass sie nicht durch den Propeller gestört wurden und in Flugrichtung feuerten. Die elliptische Form der Tragflächen und das besondere Profil waren für ein Kampfflugzeug bestens geeignet und liessen Geschwindigkeiten von Mach 0,9 zu. Die Spitfire war damit schneller als die ersten Düsenflugzeuge. Die Flügelform, die die Spitfire geprägt hatte war aber auch aufwendig und teuer in der Produktion. Die neue Maschine hatte einige Ähnlichkeiten mit der Bf 109, so lag ihr Fahrwerk nahe am Rumpf und wurde nach aussen in die Tragflächen eingezogen. Die Kühlung des Triebwerkes mit einem Wasser-Glykolgemisch war eine weitere Gemeinsamkeit. Der Prototyp verfügte über geteilte Klappen, ein komfortables Cockpit und eine Kunststoffhaube, die auf Schienen nach hinten geschoben werden konnte. Da noch keine Verstellpropeller erhältlich waren, verfügte sie noch über einen kräftigen Zweiblattpropeller. Am 5.März 1936 startete Chef-Testpilot Summers vom Flugfeld Eastligh (dem heutigen Flughafen Southampton) zum Erstflug. Die Serienfertigung verzögerte sich massiv, da die moderne, selbsttragende Bauweise enorme Probleme bot. So kam es, dass die erste Maschine erst im Juli 1938 an die No. 19 Squadron in Duxford ausgeliefert werden konnte. Als im September das Münchner Abkommen unterzeichnet wurde, waren erst fünf Maschinen ausgeliefert. Als sich 1939 die politische Lage zuspitzte, wurden an der Maschine einige Veränderungen vorgenommen. So wurde ein Merlin-Triebwerk in einer kraftvolleren Version eingebaut, die Sichtverhältnisse wurden mit einer neuen Haube verbessert, und die Frontscheibe wurde kugelsicher gemacht. Auch die relativ kleinen Treibstofftanks wurden gegen Kugeleinschuss selbstdichtend gemacht.Kurz nach Kriegsausbruch wurde noch ein verbessertes Funkgerät und eine Freund-Feinderkennung eingebaut. Nach zahlreichen Zwischenmodellen wurden bei der Mk V die Querruder aus Aluminium gefertigt, was die Maschine wendiger machte. Von dieser Version wurden gegen 6500 Stück gebaut. Bei der Mk IX handelte es sich lediglich um eine Mk V mit neuem Triebwerk, einem Merlin 61. Obwohl die Mk IX auch nur eine Zwischenversion war, wurden bis 1945 5665 Maschinen gebaut. Insgesamt wurden von der Spitfire gegen 21`000 Einheiten gebaut. 1941 meldete auch die Fleet Air Arm einen Bedarf für ein neues Kampfflugzeug an. Aus der Spitfire wurde daraufhin die Seafire entwickelt, ein Flugzeug für den Einsatz auf Flugzeugträgern.
Technische Daten Supermarine Spitfire Mk IX
| Triebwerk |
12-Zylinder V-Motor |
| Typ |
Rolls-Royce Merlin 61 |
| Leistung |
1500 PS |
| Spannweite |
11,23 m |
| Länge |
9,12 m |
| Höhe |
3,02 m |
| Flügelfläche |
22,48 m2 |
| Leergewicht |
2267 kg |
| Fluggewicht |
2911 kg |
| Max.Geschwindigkeit |
594 km/h |
| Reisegeschwindigkeit |
- |
| Steiggeschwindigkeit |
24,08 m/sec |
| Gipfelhöhe |
11125 m |
| Reichweite |
1827 km |
| Besatzung |
1 |
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