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Die Geschichte der B-17 "Flying Fortress"

Die Boeing B-17 bildeten im Zweiten Weltkrieg das Rückgrat der amerikanischen strategischen Bomberwaffe. Zusammen mit der B-24 Liberator führten die fliegenden Festungen die meisten Tageseinsätze in Europa durch.

Farbzeichnung B-17 Flying Fortress

Merkmale B-17 F

Frontansicht B-17 F

Seitenansicht B-17 F









Die Boeing B-17 bildeten im Zweiten Weltkrieg das Rückgrat der amerikanischen strategischen Bomberwaffe. Zusammen mit der B-24 Liberator führten die fliegenden Festungen die meisten Tageseinsätze in Europa durch. Mit ihren zahlreichen Abwehrständen, deren Wirkung zudem noch durch den Flug im engen Verband konzentriert werden konnte, bewährte sich die B-17 auch in schwierigen Verhältnissen aussergewöhnlich gut.

Als am 18. Juni 1934 die Entwicklungsarbeiten für den Prototyp 299 begannen, konnte noch niemand etwas von den zukünftigen Einsätzen wissen. Die Hauptaufgabe des Bombers war die Verteidigung der USA gegen eine Invasion vom Meer her. Am 20. August 1935 erreichte dieser Prototyp auf einem Langstreckenflug eine Durchschnittsgeschwindigkeit, die grösser war als diejenige der zweimotorigen Konkurrenten. Am 30. Oktober erlitt Boeing einen Rückschlag, als bei einem Demonstrationsflug vor Offizieren des USAAC der Bomber beim Start überzog und abstürzte. So gewann die Douglas B-18 die Ausschreibung, trotzdem erhielt Boeing einen Auftrag für 13 Maschinen die für ein Testprogramm unter der Bezeichnung Y1B-17 hergestellt wurden. Die Maschinen wurden 1937 an das 2. Bombergeschwader in Langley Field abgeliefert und absolvierten dort fast 10`000 Flugstunden ohne nennenswerte Schwierigkeiten.

Am 27. Juni 1939 startete die erste B-17B zu ihrem Erstflug. Die 39 Maschinen dieser Serie unterschieden sich von den 13 Einheiten der Y1B-17 durch die mit Turboladern ausgerüsteten Triebwerke, die neue Bugverglasung und das vergrösserte Seitenleitwerk. 1939 ging ein weiterer Auftrag auf 38 Flugzeuge der Version B-17C ein, die über eine verstärkte Abwehrbewaffnung und 1200 PS-Triebwerke verfügte. Zwanzig dieser B-17C wurden im Mai 1941 an die englische Luftwaffe geliefert. Schon bei den ersten Einsätzen auf französische Häfen zeigte es sich, dass die Abwehrbewaffnung ungenügend war. Die Erfahrungen der ersten Kämpfe wurden in der B-17E verwertet. Das Leitwerk erhielt eine neue Form, während die in Ausbuchtungen untergebrachten kleinkalibrigen Maschinengewehre durch Drehtürme mit überschweren Zwillingsmaschinengewehren ersetzt wurden. Die erste B-17E flog am 5. September 1941. Das nächste Modell, die B-17F, unterschied sich äusserlich nur wenig von der E-Serie. Da die beidseits der Bugverglasung angeordneten Maschinengewehre nur ein ungenügendes Schussfeld bestreichen konnten, fanden die deutschen Jäger bald heraus, dass die B-17 gegen Angriffe von vorne am verwundbarsten waren. Um diesem Misstand abzuhelfen, baute Boeing in der B-17G einen zusätzlichen Drehturm auf der Unterseite der Rumpfnase ein. Mit 8680 Einheiten erreichte die B-17G die weitaus grösste Produktionszahl. Von allen Versionen wurden zusammen 12`731 Einheiten gebaut.

Technische Daten Boeing B-17G

Triebwerk Vier 9-Zylinder Sternmotoren
Typ Wright GR-1820-97 Cyclone
Leistung je 1200 PS
Spannweite 31,64 m
Länge 22,68 m
Höhe 5,82 m
Flügelfläche 131,82 m2
Leergewicht 13850 kg
Fluggewicht 32690 kg
Max.Geschwindigkeit 482 km/h
Reisegeschwindigkeit 422 km/h
Steiggeschwindigkeit 4,55 m/sec
Gipfelhöhe 10600 m
Reichweite 3000 km
Besatzung 10



Datum
Bomber
Flugzeugart:
Flugzeugtyp:
Flugzeugbezeichnung:
Flugzeugname:
Einteilung:
Basis:
Auftrag:
Einsatzziel:
Rückkehr:
Besatzung:
Werknummer:
Kennzeichen:
Squadroncode:
CH Archiv Nr.:
US MACR Nr:
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