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Als Gerhard Fieseler den Auftrag für die Entwicklung eines Verbindungs- und Beobachtungsflugzeuges erhielt, erinnerte er sich an die schwarz-weissen Vögel in seiner Heimat.
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Farbzeichnung Fi 156 Storch
Fi 156 Storch Merkmale
Fi 156 Storch Frontansicht
Fi 156 Storch Seitenansicht
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Als Gerhard Fieseler den Auftrag für die Entwicklung eines Verbindungs- und Beobachtungsflugzeuges erhielt, erinnerte er sich an die schwarz-weissen Vögel in seiner Heimat. Die Störche sind nämlich trotz ihrer Grösse in der Lage senkrecht zu starten und zu landen. Fieseler war im Ersten Weltkrieg ein erfolgreicher Kampfpilot gewesen und anschliessend wohl einer der bekanntesten Kunstflieger der Welt. Zusammen mit seinem Chefkonstrukteur Mewes spezialisierte er sich auf jene Flugzeuge, die wir heute STOL-Flugzeuge nennen. Mit den meisten Maschinen seiner Firma konnte man sich in 3000 m Höhe dem Flugfeld nähern und - vorausgesetzt es wehte eine leichte Brise - zu einem fast senkrechten Landeanflug ansetzen. Im Sommer 1935 konstruierten Fieseler, Mewes und der technische Direktor Erich Bachem, der später den Ba 349 Natter Senkrechtstarter konstruierte, die modernste STOL-Maschine für den praktischen Einsatz, den Fieseler Fi 156 Storch. Die Maschine war ein dreisitziger Hochdecker, der von dem ausgezeichneten Argus Motor von 240 PS angetrieben wurde. Der Flügel besass zahlreiche Vorflügel und Klappen. Ein besonderes Merkmal war das hohe Fahrwerk, das sich sehr gut für einen steilen Endanflug eignete. Fieseler baute drei Prototypen mit starren Vorflügeln. Der Erstflug des ersten Prototyps erfolgte am 24.Mai 1936 und war mit einem am Boden verstellbaren Metallpropeller ausgerüstet. Der zweite Prototyp hatte einen nicht verstellbaren Holzpropeller und der dritte Prototyp eine militärische Ausrüstung. Die Leistung der Maschine war derart beeindruckend, dass das RLM weitere Prototypen bestellte und die Vorbereitung der Serienproduktion anordnete. Damit die Wettbewerbspolitik gewahrt blieb, wurde vom RLM auf der Basis der Fi 156 eine Spezifikation ausgearbeitet. Nach dieser Spezifikation entstanden die Messerschmitt Bf 163, die Siebel Si 210 und die Focke Wulf Fw 186. Als jedoch die Rivalen der Fi 156 ihre Erstflüge ausführten, war der Storch bereits in der Serienproduktion. Der Storch war für seine Aufgabe eigentlich zu gross und mit 240 PS zu stark motorisiert. Die Piper L-4 Grasshopper erfüllte die gleichen Aufgaben mit einem 65 PS-Motor und etwas kleineren Abmessungen bei der US-Army genauso gut.Der Rumpf der Fi 156 bestand aus einem geschweissten Stahlrohrgestell und war mit Stoff bespannt. Die kräftig gebaute Kabine hatte eine Rundumverglasung, die eine klare Sicht nach unten erlaubte. Über der Kabine waren die Holzflügel angebracht, die ebenfalls mit Stoff bespannt waren. Die Flügel waren mit V-Streben am Rumpf abgestützt. An der ganzen Flügelvorderkante befanden sich starre Vorflügel aus Aluminium, während sich die gesamte Hinterkante aus Holz-Spaltklappen zusammensetzte, wobei die äusseren Sektionen zur Reduzierung der Steuerkräfte bei Drehbewegungen als herabgezogene Querruder mit inneren Trimmrudern dienten. Die Seitenflosse bestand aus Metall und Stoff. Der zweireihig hängende Achtzylindermotor war sauber eingepasst, und seine Luftkühlung erwies sich an der Ostfront als wahrer Segen. Die Lieferungen an die Luftwaffe begannen Ende 1937 und Fieseler musste sein Werk in Kassel-Bettenhausen ständig vergrössern. Die Nachfrage nach Zivilmaschinen war sehr gross, doch konnte Fieseler keine Kapazität dafür frei machen. Die Produktion erreichte drei Einheiten pro Woche, als 1938 die Fi 156C-1 gebaut wurde. Diese Version war mit einem 7,92mm MG hinter dem Pilotensitz ausgerüstet. 1939 konnte Fieseler auch einige Maschinen nach Finnland und in die Schweiz schicken und nach dem Sommer 1939 auch an Stalin.Fieseler musste immer mehr Jäger (Bf 109 und Fw 190) produzieren, konnte aber trotzdem 1942 noch 484 Störche ausliefern. Weitere 121 Maschinen wurden bereits in Puteaux hergestellt. Vor der französischen Kapitulation produzierte dieses Werk Morane Saulnier Jäger. Später wurde die gesamte Produktion aus dem überlasteten Kasseler Werk abgezogen und ins Benes-Mraz Werk nach Chocen (Böhmen-Mähren) verlegt. Der Luftwaffe standen insgesamt etwa 2871 Fi 156 zur Verfügung.
Technische Daten Fieseler Fi 156C-1 Storch
| Triebwerk |
Ein zweireihig, hängender 8-Zylinder |
| Typ |
Argus As 10C-3 |
| Leistung |
je 240 PS |
| Spannweite |
14,25 m |
| Länge |
9,90 m |
| Höhe |
3,0 m |
| Flügelfläche |
26,0 m2 |
| Leergewicht |
930 kg |
| Fluggewicht |
1325 kg |
| Max.Geschwindigkeit |
175 km/h |
| Reisegeschwindigkeit |
130 km/h |
| Steiggeschwindigkeit |
- |
| Gipfelhöhe |
- |
| Reichweite |
467 km |
| Besatzung |
- |
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Datum
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Aufklärer
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| Flugzeugart: |
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| Flugzeugtyp: |
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| Flugzeugbezeichnung: |
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| Flugzeugname: |
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| Einteilung: |
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| Basis: |
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| Auftrag: |
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| Einsatzziel: |
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| Rückkehr: |
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| Besatzung: |
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| Werknummer: |
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| Kennzeichen: |
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| Squadroncode: |
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| CH Archiv Nr.: |
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| US MACR Nr: |
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| Autor: |
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| Quelle: |
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Fotos
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