Er schweisste die Teile während der dreimonatigen Arbeit zu einem Schiff zusammen und rüstete es mit seiner Ausrüstung aus. In der einen Kammer befand sich eine Werkstatt mit modernsten Geräten. Die zweite Kammer barg das Elektrizitätswerk mit einer starken Dieselmotoranlage. Es folgte der Taucherraum mit drei kompletten Taucherausrüstungen. Dann kam der Mannschaftsraum und die Ankerkammer. Auf Deck stand der Kompressor, welcher den Taucher mit Luft versorgte. Hier war auch die elektrisch betriebene Motorwinde, die ein armdickes Drahtseil über den beweglichen Kranmast zog. Die Hebekraft betrug 30 Tonnen. Das Drahtseil konnte auch direkt durch einen Schacht ins Wasser gelassen werden. Damit wurde das ganze Taucherschiff zum schwimmenden Kran und vermochte 120 Tonnen zu tragen. Mit diesem Schiff war es nun einfacher Bergungsarbeiten durchzuführen.
„Bomber-Schaffner“ hob aus dem Bodensee weitere Flugzeuge: fünf deutsche Bomber am deutschen Ufer, eine DC-3 der Swissair aus 216 Meter Tiefe, zwei P-16 vor Rorschach, einen Vampire (plus ein deutsches Kiesschiff und zahlreiche Autos).