Da es „Bomber-Schaffner“ zu mühsam wurde in jedem Kanton und in jeder Gemeinde eine Bewilligung einzuholen, veranlasste er, dass er bei einem Treffen auf dem Schloss Koblenz teilnehmen konnte. Anwesend waren die Besatzungsgeneräle der drei Besatzungsmächte USA, England und Frankreich. Hier bekam er sämtliche Bewilligungen zur Hebung der Kriegsmaterialien innerhalb des Gebietes der Besatzungsmächte. Nun stand „Bomber-Schaffner“ nichts mehr im Wege.
Jetzt war man bestens ausgerüstet mit dem Berufstaucher Siegfried Naumann und der modernen Taucherausrüstung von Waldemar Kandel. Die Werkzeuge und die gesamte Einrichtung waren bereits nach Maur am Greifensee gezügelt worden. Dort wurde ein geeigneter Platz neben der Schifflände von der Familie Trachsler zur Verfügung gestellt. Im Bauernhof der Familie Trachsler wurden Werkräume eingerichtet. Nachdem alles zusammen gebaut war und die neue Taucherausrüstung vorgeführt worden war, konnte man den Bomber suchen. Da man nun einige Erfahrung hatte, konnte dieser Bomber mit Hilfe eines Fischers im Juni 1953 einiges schneller gefunden werden als der im Zugersee. Dazu kam, dass dieser Bomber weniger tief lag, als der im Zugersee.
Im August 1953 konnte dann der Bomber nach langen Bergungsarbeiten gehoben werden. Der Bomber wurde bis Ende September 1953 in Maur ausgestellt.
Danach wurde er bis Anfangs Dezember in Zürich auf der Milchbuckwiese der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Von Zürich wurde er nach Suhr gebracht und dort verschrottet.
„Bomber-Schaffner“ wurde bis weit ins Ausland bekannt. Er erhielt immer mehr Aufträge; unter anderem auch Geheimaufträge zur Reinigung der Gewässer von Kriegsmaterialien in Deutschland und Österreich. Doch er konnte nicht alle Aufträge annehmen.