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In Dübendorf aber herrscht Alarmstimmung, denn aus den Grenzgebieten und bereits aus Konstanz wird der Anflug grösserer fremder Geschwader gemeldet.
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Welche Symbolik liegt in diesem Bild? Die kriegerisch drohende Fliegende Festung neben den friedlich weidenden Schafen. (339)
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Es ist ein strahlender Frühlingsnachmittag. In Dübendorf aber herrscht Alarmstimmung, denn aus den Grenzgebieten und bereits aus Konstanz wird der Anflug grösserer fremder Geschwader gemeldet. Da heult um 12.20 Uhr die Alarmsirene. Noch kurz vorher werden in nördlicher Richtung Rauchfahnen, wahrscheinlich von zwei im deutschen Grenzgebiet abgestürzten Flugzeugen, und Fallschirmabsprünge beobachtet. Um 12.27 Uhr und um 12.30 Uhr können zwei weitere Fliegerabschüsse wieder jenseits der Grenze beobachtet werden.Während unsere Blicke noch gespannt den Vorgängen im Norden folgen, erscheint der erste Bomber in grösserer Schleife über dem Flugwaffenplatz Dübendorf. Er wird zum Landen aufgefordert. Um 12.37 Uhr erscheint ein weiterer Bomber über dem Platz, der gleichfalls in Begleitung schweizerischer Jäger in langsamem Flug sich zum Landen anschickt. Der zuerst gesichtete Bomber scheint glatt zu landen, doch unerwartet zieht er das Fahrgestell ein. Der Bomber verschwindet in einer Staubwolke, aus der ein Rad über den Platz in grosser Geschwindigkeit herausrollt. Der gelandete Bomber hat einen schweren Bruch erlitten, ein linker Motor ist weggeschleudert, die Propeller sind verbogen. Die motorisierte Pikettmannschaft zur Internierung der Besatzungen funktioniert vorzüglich, nach kurzer Zeit werden acht Mann eingebracht.Um 13.14 Uhr ist über dem Pfannenstiel ein weiterer Bomber in Sicht. Weitere Maschinen werden aus Landquart in Richtung Zürich gemeldet. Um 14.09 Uhr wird die Landung eines weiteren Bombers in Altenrhein bekannt. Einer der noch nicht in Dübendorf gelandeten Bomber leistet der Aufforderung zum Landen Widerstand, und unsere Jäger sind zum Schiessen gezwungen.Wiederum zeigt sich die gefährliche, zielsichere Wirkung unserer Jagdflugwaffe. Der feindliche Bomber wird getroffen und stürzt Richtung Greifensee um 14.12 Uhr ab. Mehrere Fallschirmspringer verlassen noch rechtzeitig das Flugzeug, bei zweien öffnet sich der Fallschirm aber nicht. Sie können nur noch tot geborgen werden. Drei weitere sind leicht verletzt worden. Ein Besatzungsmitglied ist recht schwer verwundet und wird so rasch als möglich ärztlich behandelt und dann ins Spital eingeliefert. Die verwundeten amerikanischen Flieger äussern sich sehr lobend über die rasche Hilfe und Aufnahme, die sie in der Schweiz finden. Um 14.27 Uhr landete der neunte Bomber, dem das Fahrgestell abgedrückt wurde. Um 14.45 Uhr wird Endalarm gegeben. Das Fazit ist, neun in Dübendorf gelandete amerikanische Bomber, ein Bomber bei Effretikon abgestürzt, einer über dem Greifensee abgeschossen, ein weiterer in Altenrhein gelandet und später wird noch die Bauchlandung eines Bombers aus Neftenbach gemeldet. Zusammen sind es also dreizehn Maschinen. Bei den Bombermannschaften zeigt sich wiederum in der Regel der grosse Bildungsunterschied zwischen Pilot und der übrigen Besatzung. Meist sind es junge Leute zwischen 20 bis 26 Jahren. Für einige ist Switzerland eine terra incognita. Bei einem bemerkten wir freilich eine bedeutsame Ausnahme. Als er den Namen unseres Landes hörte, stürzt er sich auf den Boden und küsst die Erde. Nach einiger Zeit aber verbreitet sich unter den amerikanischen Fliegern bei näherem Wissen über die Schweiz mehrfach grosse Freude.
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