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Notlandung bei Yverdon

Die Maschine mit dem Kennzeichen G1+HS wurde von Schweizer Jägern bei Ursins VD zur Landung gezwungen und musste eine Bruchlandung ausführen. Die Überreste des Flugzeuges wurden am 19.10.1940 an Deutschland zurückgegeben.

Die Motorenverkleidung wurde erst später entfernt. Über dem rechten Motor ist das Greifen-Wappen des Kampfgeschwaders 55 zu erkennen. (17)

Die Maschine wurde bei der Bauchlandung nur leicht beschädigt. (16)

Situationplan vom 02.06.1940 (15)

Im September 1940 wurde die He-111 für den Abtransport nach Deutschland vorbereitet (18)

Die Maschine der Fliegerstaffel 8, des Kampfgeschwaders "Greif" 55 mit dem Kennzeichen G1+HS war in Echterdingen gestartet und befand sich auf dem Anflug des Flugplatzes Bron bei Lyon, als sie von einer Potez 63 angegriffen und beschädigt wurde. Nachdem der Bordfunker Obergefreiter Volkmar den Funkspruch für den Rückzug über die Schweiz mit Bombennotwurf abgesetzt hatte, überflog die Maschine um 9.30 Uhr auch schon die Schweizer Grenze bei Genf. Sofort wurde sie von zwei Jagdflugzeugen angegriffen, wobei der Bordschütze Gefreiter Lindner durch einen Kopfschuss schwer verletzt wurde. Unteroffizier Mahnert konnte seine schwer beschädigte Maschine bei Ursins in der Nähe von Yverdon mit eingezogenem Fahrwerk landen. Während Lindner an den Verletzungen starb, wurde die übrige Besatzung, Unteroffizier Mahnert, Unteroffizier Schubert, Unteroffizier Söhner und Obergefreiter Volkmar interniert.

Am 4. Juni 1940 gab es über den Freibergen bei La-Chaux-de-Fonds wieder Luftkämpfe. Dabei wurden zwei Bf-110 so schwer beschädigt, dass sie auf französischem Gebiet abstürzten. Bei diesen Kämpfen wurde auch die Maschine des Schweizer Leutnant Rickenbacher so schwer getroffen, dass er sie aufgeben musste. Der beschädigte Fallschirm hat sich jedoch nicht geöffnet und Rickenbacher stürzte in den Tod.

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Datum 02.06.1940
Landung Ursins
Flugzeugart: Bomber
Flugzeugtyp: Heinkel HP-111
Flugzeugbezeichnung: Heinkel HP-111 P-2
Flugzeugname:
Einteilung: Fliegerstaffel 8 des Kampfgeschwaders
Basis: Echterdingen (D)
Auftrag: Überflug
Einsatzziel: Bron (F)
Rückkehr: 19.10.1940 Überreste an Deutschland
Besatzung: Pilot: Horst Mahnert, Unteroffizier
Bordmechaniker: Willi Schubert, Unteroffizier
Bordfunker: Max Volkmar, Obergefreiter
Bordschütze: Hans Lindner, Gefreiter, im Kampf gestorben
Beobachter: Hans Söhner, Unteroffizier
Werknummer:
Kennzeichen: G1+HS
Squadroncode:
CH Archiv Nr.: D005
US MACR Nr:
Autor: Theo Wilhelm
Quelle: Fremde Flugzeuge in der Schweiz

 
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