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Die Maschine wurde auf dem Flug nach Oberitalien von der Schweizer Flab angegriffen und getroffen. Beim Absturz in der Nähe von Sion kamen alle Besatzungsmitglieder ums Leben.
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Trümmer der Lancaster unweit von Sion. (91)
Die Opfer von Le Bouveret und Sion auf dem Friedhof von Vevey. (92)
Die mutmassliche Flugroute der Lancaster. (93)
Zeichnung der Absturzstelle. (94)
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In der Nacht vom 12. auf den 13. Juli 1943 von 00.04 bis 1.05 Uhr durchquerten ungefähr hundert britische Lancasters von England über Frankreich herkommend den Westzipfel der Schweiz. Die Flugzeuge waren auf dem Weg nach Italien und flogen ungewöhnlich tief. Wahrscheinlich mussten sie Gewitterwolken unterfliegen. Die auf dem Col du Marchairuz in der Nähe von Le Brassus in Stellung liegende Flababteilung nahm, gemäss des Kommandanten der Flieger- und Fliegerabwehrtruppen, "verschiedene englische Nachtbomber mit guter Sicht unter Feuer". Verschiedene Treffer wurden beobachtet. In der gleichen Nacht stürzten in Le Bouveret und südlich von Sion je ein englisches Lancaster-Flugzeug ab, wobei sämtliche Insassen getötet wurden. Es ist wahrscheinlich, dass diese Abstürze infolge Beschuss durch unsere Flab erfolgten. Die zwei fraglichen Maschinen hatten sich noch einige Zeit in der Luft halten können, überflogen Lausanne, wo nur eine dünne Wolkenschicht lag und am Himmel zeitweise Sterne zu sehen waren. Für diese Zeit gingen auch viele Meldungen über Bombenabwürfe ein, so aus Les Geneveys im Jura, Praratoud FR, Henniez, Savigny, Flamatt, Gstaad, Riggisberg und Gsteigwiler bei Interlaken.Die zweite Maschine war noch das Rhonetal hinaufgeflogen und hatte dann zwischen Sitten und dem Val d`Heremence zu kreisen begonnen, um sich in den Bergen ihrer Bombenlast zu entledigen. "Man konnte beobachten, wie das Flugzeug Leuchtraketen abschoss, um eine Landungsstelle zu erspähen. Gegen 0.55 Uhr wurden zwei aufeinanderfolgende Explosionen vernommen und ungefähr während einer halben Stunde war die Röte des brennenden Flugzeuges sichtbar". Die Absturzstelle lag oberhalb der Mayens-de-Sion unweit des Cret de Thyon. Die Maschine soll noch eine Starkstromleitung gestreift haben. Auch hier wurden die Besatzungsmitglieder voll-ständig verbrannt aufgefunden. Die Trauerfeierlichkeiten für die vierzehn britischen Besatzungsmitglieder fanden zwei Tage später auf dem Friedhof St.Martins von Vevey statt.
Koordinaten - LINK ZU GOOGLE MAPS
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Absturz
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Sion
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| Flugzeugart: |
Bomber
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| Flugzeugtyp: |
Avro Lancaster Mk.III
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| Flugzeugbezeichnung: |
Avro Lancaster Mk.III
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| Flugzeugname: |
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| Einteilung: |
467 Squadron
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| Basis: |
England
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| Auftrag: |
Überführungsflug
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| Einsatzziel: |
Oberitalien
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| Rückkehr: |
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| Besatzung: |
Pilot: Graham Douglas Mitchell, F/O, im Kampf gestorben
Navigator: Harold Raimond St.George, P/L, im Kampf gestorben
Bombardier: Walter Henry Morgan, F/O, im Kampf gestorben
Engineer: Benjamin Kenneth Evans, Sgt, im Kampf gestorben
Radio: John Martin Maher, F/S, im Kampf gestorben
Gunner: Hugh Burke Bolger, F/S, im Kampf gestorben
Gunner: Anthony David Terry, F/S, im Kampf gestorben
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| Werknummer: |
ED531
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| Kennzeichen: |
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| Squadroncode: |
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| CH Archiv Nr.: |
E004
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| US MACR Nr: |
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| Autor: |
Theo Wilhelm
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| Quelle: |
Fremde Flugzeuge in der Schweiz
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